BESCHREIBUNG | STUIBENFALL KLETTERSTEIG

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ZUSTIEG

Man startet vom Parkplatz beim Ötzi-Dorf (gebührenpflichtig).  Von dort bietet sie der Walweg, der bei der Kneippanlage beginnt, für den Zustieg  an. Beim grossen Rastplatz, vor den ersten Plattformen, beginnt der Klettersteig mit einer Seilbrücke.

ABSTIEG

Vom Top – bei der grossen Hängebrücke – folgt man dem Weg kurz aufwärts bis zur „Alten Niederthaier Fahrstrasse“.

Normaler Abstiegsweg

Die „Alte Niederthaier Fahrstrasse“ führt am nordwestlichen Talrand zurück nach Umhausen und zum Parkplatz.

Variante

Besuchen Sie Niederthai, geniessen Sie die Gastfreundschaft in den Wirtschaften dort.

 

ANSPRUCH

Mit etwas Mut, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist der Stuibenfall Klettersteig für Familien und Anfänger bestens geeignet.


Der atemraubende Blick, wenn man entlang der tosenden Wassermassen klettert und dann der ausgesuchte Blick von der Seilbrücke übern „Stuiben“ und 159 Meter hinab sind ein unvergessliches Erlebnis.

AUSRÜSTUNG
  • Kletterhelm
  • Klettergurt mit Klettersteigset
  • Klettersteig-Handschuhe
  • passendes Schuhwerk
  • eventuell Stöcke für den Abstieg
  • für Kinder zusätzliche Sicherung (Bergseil / Belay-Set)
SCHWIERIGKEIT

Die Schwierigkeit liegt im mittleren Bereich (bei C auf einer Skala von A bis E). Für Kinder und Einsteiger wurden viele Tritthilfen eingebaut. So können die Kleinen ab etwa zehn Jahren problemlos das Familienerlebnis geniessen und die teilweise nach aussen drängenden Schlüsselstellen schaffen.

Gleich zu Beginn wird der Stuibenfall an einer zahmen Stelle auf einer Seilbrücke, dem Schleudergang, überquert. Durch den Wald führt dann der Steig in Serpentinen zu einer ersten Kletterstelle. Hier kann man sich mit der Sicherungstechnik vertraut machen und das Ein- und Umhängen mit dem Klettersteigset üben. Der Abschnitt ist einfach zu bewältigen (A/B) und die Steilheit wird durch den Wald kaum spürbar.

Ein paar Meter höher queren wir eine Geröllhalde. Der Steig führt direkt unter die Wand, wo das wirkliche Kletterabenteuer beginnt.

Die erste Querung ist einfach. Dann folgt die Route einer Verschneidung und über eine steile Kante klettert man zur ‚gelben Wand‘. Ein ausgesetzter Quergang bringt uns zur Schlüsselstelle. Der Fels drängt nach aussen und Muskelkraft und Mut sind gefragt. Auch hier ist die Schwierigkeit meist bei B, zwei leichte Überhänge C. Am Rastplatz ändert sich die Perspektive. Hat man bisher talauswärts geschaut, so wird man jetzt des Wasserfalls gewahr. Gemütlich und geschützt unter einem Felsendach wird auf der Bank die Rast genossen. Ins Wandbuch eingetragen und schon geht’s weiter.

Wieder queren wir die Wand. Dann tut sich der Blick auf den ganzen Stuibenfall auf und man staunt ob der schieren Gewalt dieser tosenden, zu Tal donnernden Wassermassen.

Senkrecht klettern wir unter die Plattform und sind bald an der Abzweigung. Die obere Seilbrücke verlangt einen Tanz über diesen unbändigen Wasserfall ab. Die Herausforderung für die Experten. Rechts vom Wasserfall sind die letzten Meter zum Ausstieg bei der Hängebrücke schnell geschafft.

Die leichte Variante bringt uns, jetzt links/südlich vom Wasser bleibend, bequem zum Ausstieg unmittelbar bei der obersten Hängebrücke.

BESONDERES

Für Kinder ist der Klettersteig bei zusätzlicher Sicherung gut geeignet.

Steigen Sie bei unsicheren Wetterverhältnissen – Regen, Schnee, Gewitter – auf keinen Fall ein. Vermeiden Sie das Lostreten von Steinen und achten Sie auf Steinschlag!


Alle Angaben sind in etwa. Die Gehzeiten hängen von Kondition, Wetter und Bedingungen ab.

  • Bei Start und Ziel stehen die Höhenangabe in m
  • Bei Zeit sind die Angaben in Stunden
  • HM sind die Höhenmeter (zwischen Start und Ziel)

Einstufung



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